Michael Moor, der wohl bekannteste Kritiker der US-Gesellschaft, ist zurück auf der Kinoleinwand. In seinem neusten Film „Where To Invade Next“ guckt er über den amerikanischen Tellerrand und entdeckt vor allem ein liebenswürdiges Europa.

Bush, Afghanistan-Krieg, Irak-Krieg, Guantanamo, Tea Party, Sarah Palin, Trump, Fracking… Wenn man sich nur diesen Teil der USA anguckt, könnte einem Angst und Bange werden. Zum Glück ist das nicht das ganze Bild. Es gibt auch Typen, wie Michael Moor, die immer wieder den Finger in die Wunde legen und auf eklatante gesellschaftliche Missstände hinweisen.

Im Film „Where To Invade Next“ geht es natürlich nicht darum ein neues Ziel für die amerikanische Militärapparat zu finden. Michael Moor versucht sich tiefgehend und gründlich mit anderen Länder zu beschäftigen und sich anzuschauen, was die ach so großartigen USA  vom Ausland noch alles lernen können.

Im typischen Michael Moor-Dokumentarstil bereist der Filmemacher Europa und den arabischen Raum, um Ideen und Lösungen zu finden, mit denen sich die großen Probleme der US-Gesellschaft vielleicht beseitigen lassen. Bissig, scharfsinnig, informativ und trotzdem sehr unterhaltsam.

„Where To Invade Next“ ist seit dem 25. Februar in Deutschland zu sehen.

Weitere Informationen zum Film gibt es hier: wheretoinvadenext.com

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