2017 ist ein erfolgreiches Jahr für Filmproduktionen, in denen schnelle Autos ein zentrales Thema sind – wenn sie nicht gleich selbst die Hauptrolle übernehmen. Happycar hat sich die Blockbuster des Jahres auf der Suche nach den besten und interessantesten Autos angeschaut. Das Ergebnis: Eine Liste mit sechs außergewöhnlichen Fahrzeugen und jeder Menge interessanter Fakten. Leider alles keine klassischen Mietwagen.

 

Baby Driver – Subaru Impreza WRX

In diesem Film, der am 22. Juli ins Kino kam, sind Actionszenen, Bremsmanöver und Beschleunigungen perfekt abgestimmt auf den Rhythmus der mitreißenden Filmmusik. Der talentierte Fluchtwagenfahrer Baby nutzt die Musik um sich von seinem Tinnitus abzulenken und gibt seinen Handlungen damit gleichzeitig den Takt vor. Der Subaru Impreza WRX, mit dem er dabei mehr als einmal der Polizei entkommt, gilt als extrem wendig und ist daher auch bei (illegalen) Straßenrennen beliebt – was wohl auch der Grund dafür ist, dass das Modell statistisch gesehen die meisten Strafzettel auf US-amerikanischen Straßen kassiert.

 

John Wick: Kapitel 2 – Chevrolet Chevelle SS

Keanu Reeves schlüpft erneut in die Rolle des Eliteattentäters John Wick. Dieses Mal führt ihn sein Weg zunächst nach Rom gegen die italienische Mafia. Zurück in New York gibt es rasante Verfolgungsjagden – und Musclecars. Neben Johns klassischem Ford Mustang hat dabei ein schicker Chevrolet Chevelle SS seinen Auftritt, hier in der hochmotorisierten LS6 Version mit stolzen 450 PS. Der Chevelle Super Sport ist übrigens ein alter Hase im Filmgeschäft. Das Modell kam bereits für zahlreiche Actionfilme zum Einsatz, darunter auch The Fast and The Furious sowie Jack Reacher.

 

 

Logan Lucky – NASCAR Ford Fusion

Regisseur Steven Soderbergh ist ein Experte in Sachen Heist-Movie und bleibt mit Logan Lucky diesem Genre wieder einmal treu. Das kleinkriminelle Brüderpaar Logan (gespielt von Channing Tatum und Adam Driver) hat sich das wichtigste NASCAR-Rennen des Jahres für einen spektakulären Diebstahl ausgesucht. Jede Menge erstklassiger Rennwagen erobern die Leinwand, darunter ein Ford Mustang Shelby GT350, ein 1970er Pontiac Grand Prix, ein Jeep Cherokee und viele weitere. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Ford Fusion (in Europa bekannt als Ford Mondeo). Die NASCAR-Variante ist mit einem bis zu 900 PS starken Motor ausgerüstet und damit ein echtes „Monster“. Die Straßenversion gibt es in den USA mit maximal 325 PS, in Europa mit maximal 240 PS.

 

 

Fast & Furious 8 – Subaru BRZ „Fast 8“

Am 12. April startete das achte Kapitel der Action-Saga um Dominic „Dom“ Toretto (Vin Diesel) und seine Crew. Auch diesmal kommen wieder unzählige Autos zum Einsatz, angefangen bei einem außergewöhnlichen 1956er Ford Fairlane bis zu einem zur „Eisramme“ umgebauten Dodge Pick-up. Schließlich tummeln sich auf den Straßen New Yorks die Musclecars und japanischen Flitzer. Zwischen 200 und 300 Autos kamen allein für diese Sequenz zum Einsatz, darunter der seltene Nissan IDx und der Subaru BRZ. Der BRZ aus dem Film hat allerdings nur wenig mit der Standardausführung zu tun – bis auf die

 

Scheinwerfer wurden sämtliche Teile speziell für die Film-Variante angefertigt. Für den Film wurden insgesamt vier Modelle verwendet – von denen drei den Dreh sogar überlebten.

 

 

Overdrive – Ferrari 250 GTO

Overdrive ist ein französischer Film, der am 29. Juni in den deutschen Kinos anlief. Besonders Oldtimer-Fans kommen bei den aufregenden Verfolgungsjagden auf ihre Kosten: Der eigentliche Hauptdarsteller ist ein 1962er Ferrari 250 GTO, das teuerste Auto aller Zeiten. Ein Modell wurde 2013 mutmaßlich für 52 Millionen US-Dollar verkauft (rund 38 Mio. Euro)! Da es sich um einen Privatverkauf handelte, existieren allerdings keine gesicherten Angaben zum Preis. Der große andere Protagonist des Films ist ein Bugatti Type 75 Atlantic – das zweitteuerste Auto der Welt. Nur noch zwei Exemplare dieses Fahrzeugs existieren weltweit. Eines befindet sich im Besitz von Designer Ralph Lauren. Das andere kann im Mullin Automotive Museum in Kalifornien besichtigt werden.

 

Transformers: The Last Knight – Lamborghini Centenario

Regisseur Michael Bay erweckt zum nunmehr fünften Mal Autos und andere Maschinen zum Leben. Autobots und Decepticons liefern sich eine Schlacht, die alles Leben auf der Erde bedroht. Wieder mit von der Partie sind der klassische amerikanische Western Star Truck aka Optimus Prime und der gelbe Chevrolet Camaro Bumblebee. Zu den Neuzugängen gehören z. B. ein Mercedes Unimog, ein Aston Martin DB11 und ein Mercedes-AMG GT R. Der heimliche Star jedoch ist der seltene Lamborghini Centenario. Der Centenario wurde als Hommage an den Vater der Automarke, Ferrucio Lamborghini, in einer limitierten Auflage von nur 40 Stück produziert. Eines davon begegnet uns hier auf der Leinwand in Form des Charakters Hot Rod.

 

 

Außer Konkurrenz: Cars 3Evolution –Lightning McQueen

Die Geschichte um den computeranimierten Rennwagen Lightning McQueen startete am 28. September in die dritte Runde. Der neue Gegenspieler von McQueen heißt Jackson Storm, hat einen Elektromotor und befindet sich auch sonst auf dem neuesten Stand der Technik. McQueen, der Ähnlichkeiten sowohl mit NASCAR- als auch Le Mans-Rennwagen aufweist, reagiert mit einem riskanten Manöver, das für ihn mit einem Beinahe-Totalschaden endet. Auf dem harten Weg zurück an die Spitze wird McQueen anschließend von der jungen Cruz Ramirez begleitet, einem gelben Coupé, für das wohl der Ferrari F12 Modell gestanden hat.

Die besten Filmautos 2017

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Über den Autor

Finn

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